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Was ist eine Elementarschadenversicherung?

Die Elementarschadenversicherung ist ein Zusatzbaustein zur Wohngebäude- oder Hausratversicherung, der Schäden durch Naturereignisse wie Hochwasser, Starkregen, Rückstau, Erdrutsch oder Schneedruck abdeckt. Ohne diese Zusatzversicherung sind Schäden durch Überschwemmung – eine der häufigsten Schadensursachen im Keller – nicht versichert. Laut GDV haben rund 41 % der Wohngebäude in Deutschland keinen solchen Elementarschutz.

Von Jonas Derissen, Geschäftsführer der Drainbee GmbH 2 Min. Lesezeit Aktualisiert

Auf einen Blick

der Wohngebäude ohne Elementarschutz
41 %
ZÜRS-Risikozonen
4
typisch versicherte Gefahren
5
einmalig, kein Abo
298 €

Wie funktioniert es?

Die Standard-Wohngebäudeversicherung deckt Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab. Von Wasser im Keller ist darin nur der Leitungswasserschaden enthalten, also Schäden durch geplatzte Rohre oder defekte Armaturen. Schäden durch Naturereignisse wie Überschwemmung, Rückstau aus der Kanalisation oder Starkregen sind davon ausgeschlossen.

Die Elementarschadenversicherung schließt diese Lücke. Sie deckt typischerweise ab: Überschwemmung und Hochwasser, Rückstau aus der Kanalisation, Erdrutsch und Erdsenkung, Erdbeben, Schneedruck und Lawinen.

Die Prämie richtet sich nach der ZÜRS-Zone (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen), in der sich das Gebäude befindet. Zone 1 hat das geringste Risiko, Zone 4 das höchste: Dort ist statistisch mindestens einmal in zehn Jahren mit Hochwasser zu rechnen. In manchen Hochrisikogebieten kann der Abschluss schwierig oder teuer sein.

Wichtig: Viele Versicherer verlangen Eigenvorsorge als Bedingung – z. B. eine funktionierende Rückstausicherung oder regelmäßige Wartung der Entwässerungstechnik. Wer diese Pflichten vernachlässigt, riskiert Leistungskürzungen im Schadensfall.

Was hat das mit Drainbee zu tun?

Drainbee nimmt Dir keine Pflicht aus Deiner Elementarschadenversicherung ab: Die Rückstausicherung musst Du trotzdem einbauen und warten lassen. Was es beitragen kann: Der Pegelverlauf in der App zeigt, wann das Wasser im Schacht gestiegen ist und ob die Pumpe lief. Das hilft, einen Schadensablauf nachzuvollziehen.

Darüber hinaus minimiert Drainbee das Schadensrisiko selbst: Frühzeitige Alarmierung bei Pumpenausfall oder steigendem Wasserstand kann den Unterschied zwischen einem vermiedenen und einem fünfstelligen Schaden ausmachen.

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Häufige Fragen

Brauche ich eine Elementarschadenversicherung?
Wenn Du einen Keller hast – ja. Ohne Elementarschadenversicherung bist Du bei Überschwemmung, Rückstau oder Starkregen nicht versichert. Die reguläre Gebäudeversicherung deckt bei Wasser nur Leitungswasserschäden. Und Starkregen kann jedes Haus treffen, nicht nur Häuser an Flüssen.
Was kostet eine Elementarschadenversicherung?
Das hängt vor allem von der ZÜRS-Zone ab, dazu von Gebäudetyp, Versicherungssumme und Selbstbeteiligung. Die Beiträge unterscheiden sich von Versicherer zu Versicherer deutlich, ein unabhängiger Vergleich lohnt sich. In der höchsten Gefährdungsklasse kann der Schutz teuer werden oder nur mit hohem Selbstbehalt zu bekommen sein.
Zahlt die Versicherung bei mangelnder Rückstausicherung?
Viele Versicherer können die Leistung kürzen oder verweigern, wenn zumutbare Vorsorgemaßnahmen wie eine Rückstausicherung fehlen. Eigenvorsorge ist in der Regel Bedingung für den vollen Versicherungsschutz.

Quellen

  1. GDV: Fragen und Antworten zur Debatte um eine Elementarschaden-Pflichtversicherung (2026) (öffnet in neuem Tab)
  2. GDV: Starkregen nach Gewittern: 41 Prozent der Wohngebäude ohne Elementarschutz (2026) (öffnet in neuem Tab)
  3. Verbraucherzentrale: Versicherungsschutz gegen Elementarschäden (2026) (öffnet in neuem Tab)
  4. GDV / Die Versicherer: Hochwasser-Check fürs Haus (öffnet in neuem Tab)

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