Wie funktioniert es?
Die Standard-Wohngebäudeversicherung deckt Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab. Von Wasser im Keller ist darin nur der Leitungswasserschaden enthalten, also Schäden durch geplatzte Rohre oder defekte Armaturen. Schäden durch Naturereignisse wie Überschwemmung, Rückstau aus der Kanalisation oder Starkregen sind davon ausgeschlossen.
Die Elementarschadenversicherung schließt diese Lücke. Sie deckt typischerweise ab: Überschwemmung und Hochwasser, Rückstau aus der Kanalisation, Erdrutsch und Erdsenkung, Erdbeben, Schneedruck und Lawinen.
Die Prämie richtet sich nach der ZÜRS-Zone (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen), in der sich das Gebäude befindet. Zone 1 hat das geringste Risiko, Zone 4 das höchste: Dort ist statistisch mindestens einmal in zehn Jahren mit Hochwasser zu rechnen. In manchen Hochrisikogebieten kann der Abschluss schwierig oder teuer sein.
Wichtig: Viele Versicherer verlangen Eigenvorsorge als Bedingung – z. B. eine funktionierende Rückstausicherung oder regelmäßige Wartung der Entwässerungstechnik. Wer diese Pflichten vernachlässigt, riskiert Leistungskürzungen im Schadensfall.
Was hat das mit Drainbee zu tun?
Drainbee nimmt Dir keine Pflicht aus Deiner Elementarschadenversicherung ab: Die Rückstausicherung musst Du trotzdem einbauen und warten lassen. Was es beitragen kann: Der Pegelverlauf in der App zeigt, wann das Wasser im Schacht gestiegen ist und ob die Pumpe lief. Das hilft, einen Schadensablauf nachzuvollziehen.
Darüber hinaus minimiert Drainbee das Schadensrisiko selbst: Frühzeitige Alarmierung bei Pumpenausfall oder steigendem Wasserstand kann den Unterschied zwischen einem vermiedenen und einem fünfstelligen Schaden ausmachen.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Elementarschadenversicherung?
Was kostet eine Elementarschadenversicherung?
Zahlt die Versicherung bei mangelnder Rückstausicherung?
Quellen
- GDV: Fragen und Antworten zur Debatte um eine Elementarschaden-Pflichtversicherung (2026) (öffnet in neuem Tab)
- GDV: Starkregen nach Gewittern: 41 Prozent der Wohngebäude ohne Elementarschutz (2026) (öffnet in neuem Tab)
- Verbraucherzentrale: Versicherungsschutz gegen Elementarschäden (2026) (öffnet in neuem Tab)
- GDV / Die Versicherer: Hochwasser-Check fürs Haus (öffnet in neuem Tab)