Was ein FRITZ!Box-Wassersensor gut kann
- Keine neue Zentrale: Die FRITZ!Box ist die Basis. Der Sensor wird wie ein FRITZ!DECT-Gerät angemeldet – kein weiterer Hub, keine weitere App.
- Lokal statt Cloud: Die Auswertung läuft in der FRITZ!Box, ohne Hersteller-Cloud und ohne Abo.
- Günstig: Der OWSM-1 kostet im Shop des Herstellers 49,99 €. Verlängerungen für den Fühler bis 10 m gibt es als Zubehör.
- Schaltregeln mit FRITZ!DECT: Bei Alarm kann die FRITZ!Box eine DECT-Steckdose schalten – etwa Waschmaschine oder Spülmaschine vom Strom nehmen oder eine Sirene einschalten.
- Batteriebetrieben: Der Sensor läuft mit zwei AAA-Batterien, laut Hersteller bis zu sechs Monate, und braucht keine Steckdose am Einbauort.
Warum er im Pumpensumpf nicht reicht
- Erst am Boden: Der Alarm kommt, wenn Wasser den Fühler erreicht. Läuft der Schacht über, steht es dann bereits im Keller.
- Kein Pegel, kein Trend: Der Sensor kennt nur nass oder trocken. Wie hoch das Wasser im Schacht steht oder wie schnell es bei Regen steigt, zeigt er nicht.
- Pumpenausfall bleibt unbemerkt: Ob die Pumpe anspringt und wie oft sie läuft, sieht die FRITZ!Box nicht.
- Bei Stromausfall still: Der Sensor hat Batterien, die FRITZ!Box nicht. Ohne Strom leitet sie keinen Alarm weiter, und E-Mail wie App-Mitteilung brauchen ohnehin eine Internetverbindung.
- Keine Sirene im Sensor: Der OWSM-1 hat keinen eigenen Signalton. Laut wird es nur mit einer zusätzlichen Sirene an einer DECT-Steckdose – die bei Stromausfall ebenfalls ausfällt.
- Nicht für den Schacht: Das Gehäuse ist nach IP20 für trockene Innenräume ausgelegt. Auch die Zigbee-Melder von der FRITZ!-Kompatibilitätsliste erkennen nur Wasser am Boden, keinen Pegel.
Feature-Vergleich
| Funktion | Drainbee | FRITZ!Box |
|---|---|---|
| Kontinuierliche Wasserstandsmessung | ||
| Alarm bei Wasser am Boden | ||
| Tauchfähige Sonde für Pumpensümpfe | ||
| Alarm bei Stromausfall | ||
| Pumpenzyklen und Zulauf in der App | ||
| Alarm bei einstellbarem Schwellenwert | ||
| Einbindung ins FRITZ!-Smart-Home | ||
| Lokale Auswertung ohne Cloud | ||
| Ohne Batteriewechsel |
Wann brauchst Du was?
Ein FRITZ!Box-Wassersensor reicht, wenn …
- Du eine FRITZ!Box nutzt und Wasser an Waschmaschine, Boiler oder Spüle erkennen willst
- Du lokale Auswertung ohne Cloud bevorzugst
- Du bei Alarm eine FRITZ!DECT-Steckdose schalten möchtest
- Dein Keller keinen Pumpensumpf und keine Hebeanlage hat
Drainbee passt, wenn …
- In Deinem Keller ein Pumpensumpf, ein Drainageschacht oder eine Hebeanlage arbeitet
- Du den Wasserstand im Schacht sehen willst, bevor etwas überläuft
- Du wissen willst, wie oft die Pumpe läuft und wie viel bei Regen zuläuft
- Du auch bei Stromausfall oder WLAN-Verlust gewarnt werden willst
Oder beides: Der DECT-Sensor an der FRITZ!Box für Waschküche und Heizungsraum, Drainbee im Schacht. Drainbee verbindet sich per WLAN (2,4 GHz) mit Deinem Router – auch mit einer FRITZ!Box –, arbeitet aber unabhängig vom FRITZ!-Smart-Home.
Fazit
Für den Pumpensumpf reicht er nicht. Er kennt keinen Pegel, bemerkt einen Pumpenausfall erst am nassen Boden, und ohne Strom an der FRITZ!Box kommt kein Alarm an. Drainbee misst den Wasserstand im Schacht, zeigt Pumpenzyklen und Zulauf und meldet auch Strom- und WLAN-Ausfall.
Häufige Fragen
Gibt es einen Wassersensor von FRITZ! (AVM) für die FRITZ!Box?
Welche Wassermelder funktionieren mit der FRITZ!Box?
Was passiert bei Stromausfall?
Kann ich den OWSM-1 im Pumpensumpf einsetzen?
Funktioniert Drainbee mit der FRITZ!Box?
Quellen
- OwangO: OWSM-1 DECT-ULE Wassermelder – Produktseite und technische Daten (2026) (öffnet in neuem Tab)
- OwangO: Shop – OWSM-1 Version 2 und Sensorkabel-Verlängerung (2026) (öffnet in neuem Tab)
- FRITZ!: Zigbee-Kompatibilitätsliste (2026) (öffnet in neuem Tab)
- FRITZ!: Using a smart home device from another manufacturer in the home network (2026) (öffnet in neuem Tab)
- FRITZ!: Sending status messages on smart home devices (2026) (öffnet in neuem Tab)