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Drainbee
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Vergleich · Drainbee vs. Fibaro Flood Sensor

Fibaro Flood Sensor für den Kellerschutz? Das solltest Du wissen

Der Fibaro Flood Sensor ist einer der meistempfohlenen Wassermelder im Smart-Home-Bereich — und das aus gutem Grund. Preisgekröntes Design, Z-Wave-Integration, Signalton, Temperatur- und Neigungssensor: ein Premium-Produkt. Doch wenn Du Deinen Pumpensumpf überwachen willst, stößt Du mit dem Fibaro an fundamentale Grenzen. Er meldet Wasser nur dort, wo seine Kontakte liegen, misst keinen Wasserstand und braucht für Handy-Benachrichtigungen eine Z-Wave-Zentrale — die bei Stromausfall ohne USV ebenfalls ausfällt.

Von Jonas Derissen, Geschäftsführer der Drainbee GmbH Stand:

Drainbee und Fibaro Flood Sensor im Überblick

Drainbee

Preis: 298 €
Drainbee Pegelwächter in Schwarz

Pegelwächter mit tauchfähiger Sonde. Misst kontinuierlich im Schacht, zeigt Pumpenzyklen und Zufluss, alarmiert bei Stromausfall.

  • Misst den tatsächlichen Wasserstand kontinuierlich
  • Alarm bei Stromausfall und WLAN-Verlust
  • Eigenständig – kein Hub, kein Smart Home nötig
  • Nachteil: Keine Z-Wave-Integration, kein Bodenleckagesensor

Fibaro Flood Sensor

Preis: ca. 45 € + Zentrale

Premium-Z-Wave-Wassermelder für Wohnräume. Erkennt Wasser an seinen Kontakten, piept, misst Temperatur, braucht für Handy-Alarme eine Zentrale.

  • Preisgekröntes Design, hochwertige Verarbeitung
  • Z-Wave-Automatisierungen, z. B. Ventil schließen
  • Nachteil: Nur binär nass/trocken – keine Pegelmessung
  • Nachteil: Stromausfall: ohne USV keine Push-Nachricht

Was der Fibaro Flood Sensor gut kann

Der Fibaro Flood Sensor ist ein Premium-Produkt — und das merkt man. Was er gut macht:
  • Design: Das runde Design hat mehrere Designpreise gewonnen. Der Fibaro sieht aus wie ein kleines Schmuckstück — nicht wie Technik.
  • Alarm vor Ort: Bei Wasser piept er und blinkt. Er ist schwimmfähig und meldet weiter, wenn er bei größerer Überflutung aufschwimmt.
  • Temperatursensor: Misst zusätzlich die Raumtemperatur — nützlich für Frostwarnung in unbeheizten Kellern.
  • Batterie oder Netzteil: Er läuft mit einer CR123A-Batterie (laut Hersteller ca. 2 Jahre) oder an einem 12/24-V-Netzteil — dann dient die Batterie als Notstrom.
  • Neigungssensor: Erkennt, ob der Sensor bewegt oder angehoben wird — ein cleveres Sicherheitsfeature.
  • Smart-Home-Integration: Lässt sich in Z-Wave-Zentralen wie Homey, Home Assistant oder Fibaro Home Center einbinden und in Automatisierungen nutzen (z.B. Ventil schließen bei Wasserkontakt).

Warum er im Pumpensumpf nicht reicht

So gut der Fibaro als Wassermelder ist — im Pumpensumpf stößt er an Grenzen, die nicht mit Firmware-Updates zu lösen sind:
  • Nur ein Kontaktpunkt: Der Fibaro meldet Wasser dort, wo seine Kontakte liegen. Steht er auf dem Boden neben dem Schacht, kommt der Alarm erst, wenn das Wasser bereits übergelaufen ist. Mit verlängerten Fühlerkontakten kannst Du einen einzelnen Schaltpunkt im Schacht setzen — mehr nicht.
  • Keine Pegelmessung: Er ist zwar schwimmfähig, misst aber keinen Wasserstand. Du bekommst ein binäres Signal: nass oder trocken.
  • Z-Wave-Zentrale nötig: Für Benachrichtigungen aufs Handy braucht der Fibaro eine Z-Wave-Zentrale (Fibaro Home Center, Homey, Home Assistant mit Z-Wave-Stick usw.).
  • Stromausfall: Der Sensor läuft mit Batterie weiter und piept vor Ort. Zentrale und Router brauchen aber Strom — ohne USV kommt keine Push-Nachricht. Bei Drainbee merkt die Cloud, dass sich das Gerät nicht mehr meldet, und alarmiert Dich in der App.
  • Keine Pumpenüberwachung: Der Fibaro sieht nicht, ob und wie oft Deine Pumpe läuft. In der Drainbee-App siehst Du jeden Pumpenzyklus. Fällt die Pumpe aus, steigt der Pegel — und der Schwellenalarm kommt, bevor das Wasser überläuft.
  • Kein Verlauf: Drainbee zeigt Dir Wasserstand, Pumpenzyklen und Zulauf über die Zeit.

Feature-Vergleich

Feature-Vergleich: Drainbee vs. Fibaro Flood Sensor
Funktion Drainbee Fibaro
Kontinuierliche Wasserstandsüberwachung
Alarm bei Wasserkontakt am Boden
Tauchfähige Sonde für Pumpensümpfe
Alarm bei Stromausfall
Pumpenzyklen und Zulauf im Verlauf
Kein Hub erforderlich
Temperatursensor
Signalton am Gerät
Neigungssensor / Manipulationserkennung
Z-Wave Smart-Home-Integration
Cloud-Dashboard mit Wasserstandsverlauf
Selbstlernende Schwellenwerte

Wann brauchst Du was?

Wähle den Fibaro Flood Sensor, wenn …

  • Du ein Z-Wave-Smart-Home hast und Leckagen in Wohnräumen erkennen willst
  • Du Wert auf schönes Design legst und der Sensor sichtbar platziert wird
  • Du den Sensor in Automatisierungen einbinden willst (z.B. Ventil schließen)
  • Du keinen Pumpensumpf oder Drainage-Schacht hast
  • Dir die Temperaturüberwachung im Keller wichtig ist

Wähle Drainbee, wenn …

  • Du einen Pumpensumpf, eine Drainage oder einen Schacht überwachen willst
  • Du gewarnt werden willst, bevor das Wasser den Kellerboden erreicht
  • Du im Verlauf sehen willst, ob und wie oft Deine Pumpe läuft
  • Du auch bei Stromausfall und WLAN-Verlust in der App alarmiert werden willst
  • Du kein Smart-Home-System brauchst und eine eigenständige Lösung suchst

Oder beides: Fibaro in der Küche und im Bad für Leckagen — Drainbee im Pumpensumpf für Wasserstand und Pumpenzyklen. Beide Systeme arbeiten unabhängig voneinander.

Fazit

Der Fibaro Flood Sensor ist ein hervorragender Smart-Home-Wassermelder — vielleicht der schönste am Markt. Für Leckagen in Wohnräumen und Z-Wave-Automatisierungen ist er eine Top-Wahl. Doch für die Überwachung eines Pumpensumpfs fehlen ihm die entscheidenden Fähigkeiten: keine Pegelmessung, kein Blick auf die Pumpenzyklen, keine Push-Nachricht bei Stromausfall ohne USV. Drainbee wurde genau dafür gebaut — als eigenständiges System, das den Wasserstand in Deinem Schacht kontinuierlich überwacht und Dich per App alarmiert, auch bei Stromausfall und WLAN-Verlust.

Häufige Fragen

Kann ich den Fibaro Flood Sensor in meinem Pumpensumpf verwenden?
Nur eingeschränkt. Der Fibaro meldet nur, ob Wasser seine Kontakte berührt. Mit verlängerten Fühlerkontakten kannst Du einen einzelnen Alarmpunkt im Schacht setzen — einen Wasserstand misst er aber nicht. Drainbees Sonde wird direkt in den Pumpensumpf gehängt und misst den Wasserstand kontinuierlich.
Brauche ich für den Fibaro Flood Sensor einen Hub?
Ja. Der Fibaro Flood Sensor kommuniziert über Z-Wave und benötigt zwingend einen Z-Wave-Hub (z.B. Homey, Fibaro Home Center, Home Assistant mit Z-Wave-Stick). Ohne Zentrale bekommst Du keine Benachrichtigung aufs Handy. Drainbee benötigt keinen Hub — es verbindet sich direkt per WLAN mit der Cloud und alarmiert Dich auch bei Stromausfall und WLAN-Verlust.
Was passiert mit dem Fibaro Flood Sensor bei einem Stromausfall?
Der Fibaro selbst läuft mit Batterie weiter (am 12/24-V-Netzteil dient sie als Notstrom) und piept vor Ort. Seine Z-Wave-Zentrale und Dein Router brauchen aber Strom. Ohne USV kommt der Alarm nicht aufs Handy. Das ist gerade bei Starkregen kritisch, weil dann auch die Pumpe ohne Strom stillsteht. Drainbee hat keinen Akku: Fallen Strom oder WLAN weg, meldet sich das Gerät nicht mehr. Die Drainbee-Cloud bemerkt das und alarmiert Dich in der App.
Ist der Fibaro Flood Sensor sein Geld wert?
Für Smart-Home-Leckageerkennung: ja. Der Fibaro ist ein Premium-Produkt mit hervorragender Verarbeitung und schönem Design. Wenn Du ein Z-Wave-System hast und Leckagen in Wohnräumen überwachen willst, ist er eine der besten Optionen. Für die Pumpensumpf-Überwachung ist er allerdings das falsche Werkzeug — dafür brauchst Du ein spezialisiertes System wie Drainbee.

Quellen

  1. FIBARO: Flood Sensor – product page (öffnet in neuem Tab)
  2. FIBARO Manuals: Flood Sensor FGFS-101 – manual and technical specifications (öffnet in neuem Tab)

Schütze Deinen Keller mit Drainbee.

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